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Das Minidrama «Die Maske» spielt sich in einer schäbigen Bar namens «Tiff» ab. Zwei Brüder treten Freitag Abend in die Bar ein, wobei sich der Jüngere mit seiner Freundin trifft. Dabei entsteht ein hitziges Gespräch, welches sich um die Wahrnehmung anderer in unserer von Normen geprägten Gesellschaft handelt.

selbstreflexion

Als ich mich dafür entschied ein Minidrama zu schreiben, kam mir direkt dieser Abend in der Bar in den Sinn. Mein Minidrama «Die Maske», ist wirklich passiert – natürlich musste ich einige Dinge anpassen, wie zum Beispiel den Schluss. Beim Schreiben fand ich es am schwierigsten die Spannung bei zu behalten, denn die Unterhaltung führte eigentlich zu nichts. Dies wiederum brachte mich dazu, den Schluss frei zu erfinden. Ich wollte in diesem «Stück» einen Teil unserer Gesellschaft widerspiegeln. Obwohl wir uns bewusst sind, dass wir unser Leben nach unseren Bedürfnissen gestalten sollten, neigen viele immer noch dazu, sich der Gesellschaft anzupassen. Leider kommen dadurch oftmals unsere wahren Gedanken erst dann zum Vorschein, wenn wir unter Alkohol - oder wie in diesem Falle - unter Drogen stehen. 

Mein Ziel war es, bis zum Schluss nicht zu offenbaren, dass die beiden Brüder die Party Droge MDMA konsumiert haben, dies habe ich bewusst nie erwähnt. Jedoch habe ich versucht kleine Andeutungen in den Text fliessen zu lassen, wie zum Beispiel das Zittern und der starre Blick. Ich denke dies, ist mir auch gut gelungen. Für mich war es eine Herausforderung, Humor in den Text zu packen, da ich das erste Mal ein Minidrama geschrieben habe. Das konnte ich durch das hilfreiche Coaching noch ausarbeiten. Im Großen und Ganzen gefiel mir die Arbeit ganz gut. Ich hatte anfangs das Gefühl, überhaupt nicht dafür geeignet zu sein. Das Coaching hat mir aber gezeigt, dass mir mein Minidrama doch noch gelungen ist.